• Literatur: Subbotniks im Schäbigen

    Literatur: Subbotniks im Schäbigen

    Schreiben, Wertschätzung und das Element Arbeit „Sie hat den Menschen selbst geschaffen“, sagt einer, der in diesem November 200 wird, über das Ding Arbeit. Nach Friedrich Engels hat das Arbeitenkönnen den Menschen erst zum Menschen…

  • Schräges Nachtspiel

    Schräges Nachtspiel

    Mürrische Grillen beschenken stilles, dunkel bläulich schillerndes Nichts Schräg zer zogne Zirpen schläge peitschen ums Gesicht des alten Nachtwandlers Sucht er den Mond? So trommel mir ein totes Lied der Nacht, meine hübsche Riesengrille! Spielst…

  • Nacht

    Nacht

    Vor dem Fenster die Sonne, vor dem Fenster Licht – es ist Tag Nun, aber ich hab schon immer die Nacht geliebt Und das ist meine Sache – die Nacht zu lieben Und das ist…

  • Literaturkritik: „Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot“ oder Zynisch in Zürich

    Sibylle Berg hat ihrem 1997 im Reclam-Verlag erschienenen Debütroman „Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot“ eine Danksagung vorangestellt, in der sie schreibt: „Danke. Mit jedem gekauften Buch finanzieren Sie einen weiteren…

  • Bald wird es keine Menschen mehr geben

    Bald wird es keine Menschen mehr geben

    Sondern nur noch Menschen, Menschinnen, oder noch schlimmer: Mensch*innen. Sollte sich der Trend, der unsinnigerweise als „Gendern“ bezeichnet wird, im Sprachgebrauch wirklich durchsetzen und sich in den Paradigmen der Nominalflexion etablieren, sind Frauen schon bald…

  • Ballade vom stillen Tod

    Ballade vom stillen Tod

    An dem Tag, an dem du gestorben warst Sah ich den Himmel bluten, schön Wie ich ihn noch nie sah Ich denke an dich in deinem Sterbebett Kurz Bevor dein Darm vom Krebs durchbrochen war…