Literaturkritik: „Reisen“ oder Die Klassengewalt sitzt mit im Bus

Der vierte Roman des nigerianischen Schriftstellers Helon Habila zeigt auf realistische Weise, dass die Reisen von Menschen den gleichen Widersprüchen unterliegen wie die Gesellschaft, in der sie stattfinden. Auf literarischer Ebene, sowie in der Darstellung zwischenmenschlicher Beziehungen überzeugend, werden gesellschaftliche Zusammenhänge jedoch ungenügend freigelegt, wodurch eine ganz entscheidende Eigenschaft der menschlichen Gesellschaft weitgehend im Dunkeln bleibt: ihre Veränderbarkeit.  

Ein Mann steht in einem kleinen, von nur einer einzigen Lampe beleuchteten Zimmer. Sein Blick folgt den klaren Linien, nimmt die unzähligen Kontraste wahr, die kräftigen Farben, welche die Reflexion des Lichts für seine Augen sichtbar macht. In unregelmäßigen Abständen ändert sich sein Fokus und statt des Bildes vor ihm erfasst er den umliegenden Raum. Sechs Leinwände sind ihm gegenüber aufgebaut, geordnet nach ihrer Größe in einer Reihe, als wollten die Bilder an den Enden den Betrachter an die Hand nehmen und bis ans andere Ende führen. Fehlte eins der mittleren, klaffte eine Lücke. Es entstünde der Eindruck von Unvollständigkeit, wie bei einer Blüte, der eines ihrer Kronblätter fehlt. Dann kehrt sein Blick zu dem Gesicht auf der Leinwand vor ihm zurück. „Wie ein besiegter König inmitten seines zerstörten Palastes“, geht es ihm durch den Kopf. Dann wendet er sich von dem Bild ab. Neben ihm steht der besiegte König. Ein Gespräch beginnt.

Es ist eine schöne Parallele seines schriftstellerischen Schaffens, die Habila gleich zu Beginn in die Handlung einbaut. Die Frau des Protagonisten zeichnet sechs Portraits, die sie unter dem Titel „Reisende“ gemeinsam, als eine Einheit, ausstellt. Auch Habilas Ende letzten Jahres im Wunderhorn Verlag erschienenes Werk besteht aus sechs Kapiteln, die als sechs einzelne Bücher betitelt werden und Portraits ähneln. Genau wie der Frau des Protagonisten, die keine Fotos macht, sondern malt, geht es ihm nicht um eine Reportage, sondern einen Roman. Menschen eine Stimme zu geben, die in unserer heutigen Gesellschaft allzu oft auf eine „vermeintlich homogene und gesichtslose Masse“ (Frankfurter Rundschau) reduziert werden, ist ein durchaus berechtigtes Lob, aber dies allein ist nicht Anspruch des Autors. Habila hat sich die Geschichten von Menschen zu eigen gemacht, ein eigenes Werk, eine eigene Geschichte daraus gemacht, kurzum: er hat Kunst geschaffen. Doch genauso wie der Protagonist die Bilder seiner Frau interpretiert, nach Allegorien in ihnen sucht, sie vergleicht, so gibt auch Habila sein Werk diesem kritischen Blick frei. Er unterwirft sich den Bewertungsmaßstäben der Kunst, die gänzlich andere sind als die eines journalistischen Berichts.

Reisen als gesellschaftlicher Akt

Das „Reisen“ im Sinne längerer oder häufigerer Ortswechsel von Menschen oder Menschengruppen ist keineswegs ein neues Phänomen. Bis sie im Zuge der neolithischen Revolution mehr und mehr eine sesshafte Lebensweise entwickelten, zogen unsere Vorfahren als Nomadenvölker durch die Welt. Das Reisen war ein permanenter, ja ein Normalzustand, der das Leben der Menschen prägte. Wanderungen – damals die einzige Form des Reisens – waren eine notwendige Bedingung des Überlebens. Waren sie auch mit Mühsal, mit Entbehrungen, mit Unsicherheit verbunden, das Leben als Jäger und Sammler ließ den Menschen keine andere Wahl. Die Art und Weise ihrer Nahrungsbeschaffung machte sie mit der Gnadenlosigkeit eines Naturgesetzes zu Rastlosen. Es ist dieses Verständnis vom Reisen als gesellschaftlich und in letzter Instanz ökonomisch geprägtem Akt, das den Schlüssel darstellt, mit dem sich der fortschrittliche Charakter von Habilas „Reisen“ erschließen lässt.

Auf den ersten Blick scheint die Figuren des Buches allerdings wenig mit ihren vor mehr als 12.000 Jahren umherwandernden Vorfahren zu verbinden. Der bis zum Ende namenlose Protagonist reist mit seiner Frau für ein Jahr nach Berlin, weil diese dort ein Kunststipendium erhalten hat. Ursprünglich aus Nigeria stammend, versucht der mittlerweile in den USA lebende Akademiker in der Hauptstadt zunächst, an seiner Doktorarbeit weiterzuarbeiten. Letztlich werden die folgenden Monate seines Lebens aber geprägt durch Begegnungen hauptsächlich mit anderen aus Afrika Stammenden, die es flüchtend oder suchend nach Europa verschlug.

„Natürlich reiste ich in Europa, aber ich begriff, dass er damit etwas anderes meinte; er wollte wissen, in welcher Beziehung ich zu Europa stand, ob ich nur durchreiste, oder ob ich dauerhafte, rechtliche Ansprüche hatte.“

Es wird schnell deutlich, dass es dem Autor um eine Annäherung an den widersprüchlichen Charakter vom „Reisen“ in der heutigen Welt geht. Reisen bedeutet Bereicherung aufgrund neuer Kontakte und neuer Eindrücke, Entwicklung aufgrund der Konfrontation mit neuen Situationen. Gleichzeitig bedeutet es aber auch Unsicherheit, Trennung, Gefahr. Der fortschrittliche Gehalt des Werkes zeigt sich aber weniger darin, diesen allgemeinen Charakter vom Reisen durchscheinen zu lassen. Das trifft in der ein oder anderen Form auf alle Romane zu, die sich diesem Thema widmen. Das Fortschrittliche besteht vielmehr in der Darstellung, wie die konkreten gesellschaftlichen Bedingungen das Verhältnis dieser verschiedenen, entgegengesetzten Charakteristika des Reisens, die Dominanz des einen oder anderen Moments bestimmen. Ob Reisen für den Einzelnen eine Fortentwicklung oder ein Rückschritt ist, von Angst oder von Neugier geprägt wird, ein Ausdruck von Selbstbestimmung oder von Fremdbestimmung ist, all das ist wesentlich eine gesellschaftliche – eine Klassenfrage. Waren die jagenden und sammelnden Urzeitmenschen alle aus dem gleichen zentralen Grund zur permanenten Fortbewegung gezwungen und war ihr Verhältnis hierzu im Wesentlichen das Gleiche, ist die Situation heute grundlegend anders. Es gibt die, die freiwillig reisen und die, die unfreiwillig reisen; die, die reisen können und die, die nicht reisen können; die, die überall willkommen sind und die, die nirgends willkommen sind. Was davon auf den Einzelnen zutrifft, bestimmt seine Stellung in der Gesellschaft, im Staat, im Produktionsprozess. Anschaulich zeigt dies eine Episode aus dem sechsten Kapitel des Buches: der Geflüchtete Juma lebt in London eine Zeitlang in Bussen, besonders denen, die zum Flughafen fahren. „Busse sind ein sicherer Ort“, stellt er nüchtern fest. Dem äußeren Anschein nach sitzen alle im gleichen Bus, wollen alle zum Flughafen, um von dort aus in verschiedene Ecken der Welt zu fliegen, aber tatsächlich sitzen die Spaltungsinstrumente rechtlicher Status, Armut, Herkunft – tatsächlich sitzt die Klassengewalt mit im Bus.

Angesichts dessen ist die Aussage von Anja Bengelstorff in der „WOZ“, der Roman zeige, dass „die Lebenswege von Flüchtlingen und Migrantinnen, die Gründe für ihr Handeln […] genauso komplex wie die jedes anderen Menschen auch“ seien, eher irreführend. Natürlich bestimmen die gesellschaftlichen Verhältnisse das Leben aller Menschen auf komplexe Weise, spiegeln sich ökonomische Gesetzmäßigkeiten, politische und kulturelle Normen auf unterschiedliche Weise im Denken der Menschen wider. Insoweit könnte der Satz als Trivialität hingenommen werden. Andererseits verdeckt er gerade das Entscheidende, nämlich, dass die brutale Realität einer in arme und reiche Länder geteilten, auf der Unterdrückung der einen Länder durch die anderen Länder gebauten Welt das Leben der Menschen auf ganz unterschiedliche Weise prägt. Vor diesem Hintergrund mutet auch der abschließende Satz von Uwe Stolzmann in seiner NZZ-Rezension, wir seien alle „Reisende auf einem ungewissen Weg“, die Geflüchteten seien „nur schon ein Stück weiter“, zutiefst zynisch an. Das Charakteristische für die Situation von Geflüchteten ist, dass sie kaum in die ihr Leben dominierenden Verhältnisse eingreifen können, sie können sich nur anpassen, nicht selbst gestalten. Sie leben nicht, wie sie wollen, sondern wie sie müssen: in überfüllten Heimen, in Zelten, in Bussen.

Eine wunderbar passende, einfache wie traurige Parabel für die Situation von Menschen, die keinen festen Halt im Leben haben, findet sich im fünften Kapitel des Romans. Die Geflüchtete Basma hat im Garten eines Italieners, der sie aufgenommen hat, Blumen gepflanzt. Sie hat damit ihre Umgebung ein klein wenig selbst gestaltet, bewusst in Prozesse um sie herum eingegriffen. Aber sie tat es nicht, weil sie wollte, dass etwas wächst, sondern um sich von ihrer Angst abzulenken. Als dann der Frühling kommt und die Pflanzen knospen, muss sie ihre Reise fortsetzen und die Blumen verwelken, weil Basma sich nicht um sie kümmern kann. Ein Produkt ihrer Angst, vergeht dieses kleine Stück Leben ohne geblüht zu haben, ohne jemanden erfreut zu haben. Den Zustand der Machtlosigkeit, der permanenten Unsicherheit von Geflüchteten, kritiklos als Zukunft Aller auszugeben, wie es Stolzmann tut, ist im besten Falle pessimistisch, im schlechtesten ist es antihumanistisch.

Veränderung und Veränderbarkeit

Alles Lebendige ist in ständiger Bewegung, ununterbrochenen Veränderungsprozessen ausgesetzt. Bleiben wir an einem Ort, verlaufen diese Prozesse regelmäßig nur subtiler, vielleicht auch langsamer, als wenn wir uns fortbewegen und sich unsere räumliche Umgebung ändert. Aber auf die ein oder andere Weise versuchen wir alle, in die Veränderungsprozesse einzugreifen, sie in unserem Sinne zu gestalten, zu beherrschen. Der Protagonist und seine Frau sind in der Hoffnung auf eine Wiederbelebung ihrer Beziehung nach Berlin gereist. Mark, aus Malawi dorthin zum Studieren gezogen, will um jeden Preis verhindern, wieder zurück zu müssen, genau wie der nach London geflüchtete Juma nicht nach Nigeria zurück will. Karim wiederum wollte Somalia nie verlassen, war aber dazu gezwungen und versucht nun, in Europa ein neues Leben mit seiner Familie aufzubauen. Manu aus Libyen schließlich klammert sich an die Hoffnung, am Checkpoint Charlie in Berlin seine auf der Flucht auseinandergerissene Familie wieder vereinen zu können. Es scheint, als schwämmen alle Charaktere in einem Strom, die einen in einem etwas ruhigeren Bach, die anderen in einem reißenden Fluss, aber alle auf der Suche nach etwas, was sie als Ruder verwenden oder woran sie sich festhalten können – wenigstens für eine kurze Zeit.

Mit der Frage der Veränderung stellt sich aber auch unvermeidlich die Frage nach der Veränderbarkeit. Beherrschen die äußeren Umstände die Menschen, sodass sie Getriebene sind, oder verändern sie aktiv ihre Umgebung, sodass sie Gestalter ihres eigenen Lebens werden? Die Urzeitmenschen waren gefangen in der Notwendigkeit, immerfort ihren Nahrungsquellen zu folgen, weil sie diese nicht zu beherrschen wussten. Aber sind wir heute auch Getriebene?

„Wie lange noch, bis sie die Welt so sahen, wie sie wirklich war: niederträchtig, grausam, gleichgültig und nicht zu verändern?“

Es ist ein wiederkehrendes Motiv, dass die handelnden Personen die Art ihrer Beziehung zu anderen Menschen hinterfragen. „Liebe? Freundschaft? Schutz?“, sind die Antworten, die Manu auf seine Frage einfallen, was die ihn auf der Flucht begleitende Hannah von ihm will. „Geliebte, Freunde, Fremde?“, jene, die der Protagonist zur Charakterisierung seiner Beziehung zu Portia, einer auf den Spuren ihrer Familie in Europa reisenden Sambierin, in Betracht zieht. Werden auch die tieferen Gesetzmäßigkeiten, welche hinter diesen Beziehungen stehen, ihre Richtung, Entwicklung, Dynamik bestimmen, nicht immer erkannt, so geht es den meisten dennoch darum, selbstbestimmt zu handeln, zu entscheiden, mit wem sie in welcher Beziehung stehen wollen. Freilich verhindert die kalte Wirklichkeit häufig die Verwirklichung dieser Entscheidung und trennt Menschen, die zusammen sein wollen oder zwingt andere in eine Beziehung, die sie nicht wollen. Aber obwohl geprägt durch gesellschaftliche Umstände, werden zwischenmenschliche Beziehungen in ihrer Entwicklung, werden sie als durch die Betroffenen beeinfluss- und veränderbar dargestellt.

Anders jedoch die gesellschaftlichen Umstände selbst. Jene, die diese hinter den Einzelbeziehungen und individuellen Lebenswegen stehenden Prozesse verändern wollen, werden als zum Scheitern verurteilt inszeniert. Sie hätten nur noch nicht die Unveränderbarkeit „der Welt“ erkannt, aber das würden sie schließlich, „… denn selbst die Gütigsten und Mitfühlendesten unter uns sind irgendwann emotional am Ende.“ Panafrikanismus, die Idee eines vereinten Afrikas gegen Kolonialismus und Unterdrückung, hätte „vor langer Zeit Bedeutung“ gehabt, sei jetzt aber „nur noch leeres politisches Geschwafel“. Es ist ein auf die Gesellschaft bezogener Fatalismus, der sich durch weite Teile des Buches zieht. Auch die Darstellung der verschiedenen afrikanischen Länder, aus denen die Charaktere kommen, fügt sich in diesen Ton ein. Diktaturen, religiöse Fanatisten, Folterer – von Insa Wilke in Deutschlandfunk Kultur als Verleihung „höchst individueller Gesichter“ gelobt, lassen die Beschreibungen der politischen Situationen der einzelnen Länder kaum Raum für die Möglichkeit positiver Veränderung. Es könnte eingewandt werden, dass es eben Momentaufnahmen sind. Aber jede Gegenwart setzt sich aus Elementen der Vergangenheit und der Zukunft zusammen. Wird z.B. das ehemalige Staatsoberhaupt von Sambia, Kenneth Kaunda, ausschließlich als brutaler Diktator gezeichnet, ohne zu erwähnen, dass er einer der führenden Köpfe der panafrikanischen Befreiungsbewegung und überzeugter Antikolonialist war, der in seiner späteren Amtszeit zunehmend diktatorisch regierte, dann wird ein die Wirklichkeit verzerrendes Bild gezeichnet. Reale Entwicklungsprozesse werden nicht deutlich, fortschrittliche Tendenzen und die Gründe, warum sie sich nicht durchsetzen, bleiben im Dunkeln. Ein Verweis darauf, es handle sich um die Wiedergabe einer subjektiven Sicht, würde angesichts der bewussten Entscheidung für die Romanform, gegen einen journalistischen Bericht, wenig überzeugen.

„Letztlich sucht sich jeder selbst seinen Weg, wird von seinen ureigensten Sehnsüchten und Vorlieben getrieben.“

Mit dem Fatalismus in Bezug auf die Veränderbarkeit der Gesellschaft korrespondieren sodann auch vereinzelte Anklänge von Individualismus. So z.B. wenn die Frau von Portias in London lebendem Cousin, dessen Lebenssinn sich auf Alkohol und Fußball reduziert hat, seinen schlimmen Zustand damit erklärt, dass er eine gute Stelle gehabt hätte, aber dann zu trinken angefangen habe und ohnehin jeden Job verliere. Soll die Szene möglicherweise zwar die in der Tat fehlende Integration von Migranten in die westlichen Gesellschaften illustrieren, wird der Fokus der Verantwortung hierfür fälschlicherweise auf das Individuum verlagert. Es wird suggeriert, mag die Gesellschaft auch nicht zu verändern sein und mag sie auch nicht gut sein, es zumindest für jene, die nicht auf der Flucht sind, immer noch verschiedene Wege gibt, sich damit zu arrangieren. Ist dies zwar zweifellos richtig, muss aber doch gefragt werden: warum sollten sich Menschen an eine „niederträchtige, grausame und gleichgültige“ Welt anpassen? Was ist, wenn die Gesetze dieser Welt, der heutigen Gesellschaft, bewirken, dass die Menschen keinen Sinn im Leben finden, dass sie sich immer nur an vorbeischwimmenden Ästen festhalten können, ohne festen Boden unter den Füßen zu haben? Bleibt ihnen dann wirklich etwas Anderes übrig, als sie zu verändern?

Was bleibt?

In gewisser Hinsicht fügt sich „Reisen“ nahtlos an Habilas vorherigen Roman „Öl auf Wasser“ an, dessen Inhalt ein darin enthaltenes Zitat gut auf den Punkt bringt: „Wir suchen nach einem Ort, an dem wir in Frieden leben können. Der aber ist schwer zu finden.“ Habila hat sich mit seinen Figuren, seinen (Mit-)Reisenden, erneut auf diese Suche begeben, ohne zu verhehlen, an ein erfolgreiches Ende selbst nicht wirklich zu glauben. Dass sein Werk aber, ungeachtet vorhandener Schwächen, durchaus in der Lage ist, uns alle dem Ziel einer friedlicheren Gesellschaft einen winzig kleinen Schritt näher zu bringen, wird hoffentlich trotzdem in seinem Sinne sein.

Text und Foto von Daniel Polzin, 06. März 2021

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