150 Jahre „Das Kapital“ von Karl Marx

Vor 150 Jahren befand sich in Hamburg ein Buch im Druck, das die herrschenden Kreise der Intelligenz kaum beachteten. Es wurde nicht nur wenig gekauft, sondern auch kaum rezipiert. Im Nachhinein könnte diese Missachtung fast als weise Voraussicht angesehen werden. Denn was damals nach über zwanzigjähriger Arbeit des Autors veröffentlicht wurde, war nicht weniger als die entscheidende Waffe der arbeitenden Bevölkerungen in ihrem Kampf gegen die kapitalistische Ausbeutergesellschaft. Das „Kapital“ nannte Karl Marx jenes Werk, das seine Philosophie des historischen Materialismus in umfassendster und konsequentester Weise auf das Gebiet der Ökonomie, insbesondere der politischen Ökonomie des Kapitals, anwendet.
Unter großer Mithilfe und unermüdlicher Unterstützung seines Freundes Friedrich Engels gelang es Marx mit dem „Kapital“ das Fundament dafür zu legen, dass der Kampf um eine gerechte, klassenlose Gesellschaft keine Utopie oder idealistische Träumerei mehr darstellt – sondern eine Wissenschaft. Unser Zitat der Woche auf unserer Facobook-Seite (KW 30) lautet „Tausende hacken an den Ästen des Übels, aber nur einer trifft die Wurzel“ – im „Kapital“ arbeitet sich Marx durch alle Äste und alle Blätter hindurch, um schließlich die Wurzel offenzulegen.
Was uns zu tun bleibt, ist zur Axt zu greifen.

Von Daniel Polzin, 27.Juli’17

Zur Einführung und zum Überblick:

 

arton1480


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