„Tignous“ / „Charb“ / „Wolinski“ / „Chabu“ … Je suis Charlie

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Der Angriff mit einem Stift gegen die Kalaschnikow ist stärker als der Angriff mit der Kalaschnikow gegen den Stift.

Der praktische Ausdruck der Gedankenfreiheit ist die Pressefreiheit. Wer die Freiheit der Presse als solche, wie mit dem Attentat in Paris auf‪ #‎CharlieHebdo‬ am 7.01.2015 geschah, angreift, greift die Freiheit der Gedanken an.
Das geschriebene Wort, das gezeichnete Bild etc. sind Manifestationen von Gedanken; sie sind die Realisierung des Gedankens; sie sind seine Ausdruckssprache.
Wer die Realisierung des Gedankens angreift, greift die Freiheit des Gedankens an und die Freiheit des Gedankens ist die allgemeine Freiheit.
Ein solcher Angriff, der sich nur durch Waffengewalt vollziehen kann, ist der radikalste Angriff auf die Freiheit, da der Gedanke die radikalste Form der Freiheit ist.
Dieser Angriff will den denkenden Menschen zu Gunsten des rohen Menschen annullieren. Er plädiert für den unbewussten, nicht-denkenden, unterwürfigen Menschen.
Welches Motiv ein solcher Angriff auch hat: Er offenbart die Totalität des fundamentalistischen Denkens – der Knechtschaft unter der Wahrheit statt der Freiheit unter den Wahrheiten.

Zur Satire: „Was darf Satire? Alles!“ (Kurt Tucholsky / Heute vor 125 Jahren geboren)

Redaktion

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