Auf dem Weg zu einer Revolution

Granma

In der schwülen, pechschwarzen Nacht an der Küste Mexikos war die „Granma“ trotz ihrer weißen Farbe mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Nur das stetige Rucken an den Befestigungstauen bei jeder neuen Welle und das leichte Prasseln des Regens auf dem Deck, verrieten ihre Existenz. Die nächsten Boote waren zu jeder Seite gute 50m entfernt, was der kleinen Yacht einen Hauch von Einsamkeit verlieh. Ruhig harrte sie der Strömung des Rio Tuxpan aus und wartete auf ihre Stunde.

Kurz vor Mitternacht näherte sich eine größere Gruppe von Menschen eiligen Schrittes der Anlegestelle. Mehr noch als der steigende Geräuschpegel, verrieten die unzähligen kleinen, orange-leuchtenden Punkte, jeder einzelne von ihnen das Lebenssymbol einer glühenden Zigarette, ihre hohe Anzahl. Die überwiegend uniformierten Gestalten unterhielten sich nur wenig, offenbar darauf bedacht, sich genauso leise wie schnell fortzubewegen. Lediglich ein leichtes Gelächter im Anschluss an das Versprechen eines Mannes, er werde notfalls bis nach Kuba schwimmen, nur um statt dieser elenden mexikanischen Glimmstängel wieder eine richtige Zigarre zwischen den Lippen zu haben, unterbrach die allgemeine Ruhe. An der „Granma“ angekommen, fingen die Männer sofort an, die von ihnen mitgeschleppten Kisten, Säcke und Kanister an Bord zu schaffen. Zuerst Uniformen und Waffen, dann Medikamente und Lebensmittel, schließlich ungeheure Mengen an Treibstoff. Bis zu vier Mann mussten einen einzigen Behälter tragen, stets den geflüsterten Anweisungen zweier junger Männer mit Schnurrbart und Armeemütze folgend.

Unverkennbar spiegelte sich eine gewisse Hast in den Bewegungen der nächtlichen Arbeiter wieder. Anspannung zeigte sich auf ihren von Schweiß und Regen gleichermaßen feuchten Gesichtern. Erst wenige Tage zuvor wurde das Vorhandensein eines Verräters in den eigenen Reihen beunruhigende Gewissheit. Nie fand man heraus, um wen es sich handelte, doch das Fehlen einzelner Ausrüstungsgegenstände, welche die fragliche Person scheinbar nach und nach verkaufte, ließen über ihre Existenz keine Zweifel. Seitdem mussten die Vorbereitungen um ein Vielfaches beschleunigt werden, ansonsten drohten die Monate harten Trainings in den Bergen, die unzähligen geschmiedeten Konspirationen und nicht zuletzt auch die von Ungewissheit geprägten Tage im Gefängnis umsonst gewesen zu sein.

Ein metallisch klingender Knall an Deck riss die Männer abrupt aus ihren Gedanken; das allgemeine Gemurmel verstummte, die Arbeiten wurden unterbrochen. Alles war ruhig. Erst ein unterdrücktes, dennoch auffallend starkes Husten durchbrach die Stille. Da nun alle wussten, was geschehen war, lachten sie kurz auf und setzten dann ihre Arbeit im selben Tempo fort. Der argentinische Truppenarzt, seit den Märschen im mexikanischen Gebirge berüchtigt für seine unberechenbaren Asthmaanfälle, ließ einen Benzinkanister fallen, den er mit 3 Kameraden soeben aufs Boot gehievt hatte. Außer ein paar bellenden Straßenhunden schien das Geräusch allerdings keine ungewollte Aufmerksamkeit erregt zu haben.

Nachdem auch die letzte Nische mit einem ihrer Form entsprechenden Gegenstand gefüllt war, verließen bis auf eine Handvoll alle das bis zur Absurdität überladene Boot. Skeptischen Blickes die „Granma“ betrachtend, mischte sich bei den Männern freudige Ungeduld mit der unvermeidlichen Frage, wie viele von ihnen wohl auf dieses Gefährt passen werden. Unter der neuen Last bewegte sich das Schiff schon jetzt kaum noch und nicht wenige gingen davon aus, dass die „Granma“ bereits am Limit ihrer Kräfte angelangt war. In den hinteren Reihen begann ein zunehmend lauter werdendes Gemurmel, als die dort Stehenden sahen, dass vorne soeben die ersten anfingen, an Deck zu gehen. Gerade als die steigende Unruhe drohte, die Stimmung kippen zu lassen, bemerkten die Hinteren, dass der Anführer und sein Bruder langsam durch die Reihen gingen, mit jedem Kameraden ein paar Worte wechselnd. Das Vertrauen der Männer zum „Commandante“, wie sie ihren Anführer seit Jahren nannten, war groß – nie hat er jemanden im Stich gelassen und nie hat er das große Ziel aus den Augen verloren. Nach den Unterredungen, aus denen trotz des Flüstertons die Worte „Revolution“ und „Aufgabe“ immer wieder herauszuhören waren, gingen einige Richtung Boot, andere blieben mit unverkennbar traurigem, doch kämpferischen Blick auf ihrem Posten stehen. Einem besonders jungen Kameraden kam wohl zugute, dass es der Regen unmöglich machte zu bestimmen, welcher Art von Flüssigkeit der Tropfen war, der langsam seine Wange herunterfloss. Am Ende standen noch etwa 50 Kameraden am Ufer, denen der Commandante mit einer Handbewegung zu verstehen gab, sich um ihn zu versammeln. Er nahm die für ihn charakteristische Mütze ab und blickte mit seinen schwarzen, leicht glänzenden Augen einige Sekunden lang in die Runde, den Blick keinen Moment von seinen Gefährten lassend. Mit flüsternder, nichtsdestotrotz gewohnt kräftiger Stimme, fing er an zu reden. Aus einem anderen Munde gesprochen, hätten seine Worte vielleicht wie hohle Phrasen, wie Ausreden geklungen, doch bei ihm wussten seine Zuhörer um ihre Aufrichtigkeit. Als er sich, unzählige Schultern klopfend, mit einem Lachen im Gesicht entfernte, war jeder einzelne seiner zurückbleibenden Gefährten davon überzeugt, den Sachverhalt verstanden zu haben – ihre Aufgabe zu kennen. Sie wussten, dass auch für sie an eben diesem Tage der Kampf gegen die Diktatur begann. Dass für sie alle, auf der „Granma“ genauso wie an Land, nun die Zeit gekommen ist, das zu beenden, was so viele von ihnen am 26. Juli vor über drei Jahren anfingen. Während sich die Männer langsam von dem wegfahrenden Schiff entfernten, schwangen noch lange die Worte ihres Commandante mit ihnen: „Im Jahre 1956 werden wir entweder frei oder Märtyrer sein.“ Anstatt nach Kuba zu schwimmen, zündete sich der vor wenigen Stunden noch so draufgängerische Kamerad grimmig eine Zigarette an – die Heimat musste warten.

Kurz nach 2Uhr morgens verließ die „Granma“, konzipiert für max. 25 Personen, mit 82 Mann Besatzung den Hafen von Tuxpan, trotz des schlechten Wetters vorerst ohne jegliche Beleuchtung. Das Laufen von einem der beiden Dieselmotoren ging in dem nun stärker werdenden, von heftigem Regen begleiteten Nord-West-Wind nahezu unter. Einem hoffnungslos überfüllten Geisterschiff gleich, schlich die kleine Yacht unerkannt durch die schlafende Hafenstadt, bis im Golf von Mexiko die Sicherheitsmaßnahmen etwas gelockert werden konnten. Unverzüglich schien die Truppe mit dem Singen der kubanischen Nationalhymne ihrer Entschlossenheit im Kampf gegen die Wellen einen musikalisch-patriotischen Ausdruck geben zu wollen, doch bereits nach kurzer Zeit fand dieses Vorhaben ein jähes Ende. Einige rekelten sich in den sonderbarsten Positionen auf dem Boden, andere hingen mit ihrem Oberkörper ununterbrochen über der Reling und die Masse der Mannschaft verfiel schlicht in einen reglosen Zustand der Angststarre. Lediglich eine Handvoll Leute blieben von der Seekrankheit verschont. Der Rest bot, angesichts ihres wagemutigen Unternehmens, einen geradezu tragisch-komischen Anblick. Während der bereits erwähnte Truppenarzt aus Mangel an Medikamenten die hilfesuchenden Blicke seiner Freunde mit einem Kopfschütteln enttäuschen musste, nahm es der Steuermann mit Humor und malte sich aus, was wohl ihre Feinde beim Anblick des aktuellen Zustands dieser Truppe denken würden. Einer Truppe, die nicht weniger vorhatte, als sich einer der am besten ausgerüsteten Armeen Lateinamerikas entgegenzustellen. Doch bis dahin war es noch ein langer Weg.

Die nächsten Tage verbesserte sich der allgemeine Zustand nur unwesentlich. Die Nächte waren kalt, an Schlaf war im Zuge von Platzmangel sowie Unwetter kaum zu denken und die Essenrationen waren selbst für einen Seekranken nicht ausreichend. Im Grunde war das einzig Positive, unter diesen Umständen allerdings einem Wunder Gleichende, dass die „Granma“ mitsamt ihrer Besatzung noch nicht von den Fängen des Ozeans verschlungen wurde. Tapfer kämpfte das alte Boot gegen Wind, Salz und Wasser und verzweifelt kämpfte die Besatzung gegen die nicht abnehmenden Wassermassen an Deck. Ohne Pause schöpfte ein Teil der zum Matrosenberuf gezwungenen Männer das Meerwasser an seinen Ursprungsort zurück, ahnend, dass es nicht nur von oben nachkommt.

Einzige Ablenkung in dieser von Angst, Müdigkeit und den unterschiedlichsten Auswirkungen von Seekrankheit geprägten Atmosphäre waren die Gespräche mit den Kampfgefährten. So wurde unter dem Antlitz des fast ausnahmslos grau-schattierten Himmels über vergangene Taten geredet und zumindest in Gedanken der unbarmherzige Atlantik für einen Augenblick gegen die warme kubanische Heimat eingetauscht.
Wild gestikulierend erinnerte man sich gemeinsam an die unzähligen Studentenrevolten der vergangenen Jahre, den großen Streik nach dem Militärputsch 1952 und natürlich den denkwürdigen Angriff auf die Moncada-Kaserne im Jahr darauf, der schließlich ihrer Bewegung erst einen Namen verlieh. Es war ein bizarrer Anblick, wie sich zwei Kameraden, leichenblass von der Seekrankheit, laut lachend an zwei Taue klammerten, nachdem sie festgestellt hatten, dass beide zwar an der Aktion teilgenommen hatten, aber keiner von ihnen damals wusste, worum es überhaupt ging. Während sich einer mit dem Wagen schon vor dem eigentlichen Angriff in einer der unzähligen Nebenstraßen verfuhr, dachte der andere, nach erfolgreichen Schießübungen eine örtliche Tanzveranstaltung zu besuchen. Noch lange amüsierten sich die beiden darüber, wie stümperhaft sie damals doch vorgingen – sicher, es dieses Mal besser zu machen.

In einer anderen Gruppe wurde hingegen mehr über die Zukunft diskutiert. Was wird man machen, nachdem Batista gestürzt ist? Alle waren sich einig, dass dies der erste und wichtigste Schritt war, doch um die Lebensbedingungen der Massen dauerhaft zu verbessern, müsste eine Strategie, ein eigener Plan her. Über Stunden hinweg wurden Kenntnisse über China und die Sowjetunion ausgetauscht, die Befreiung vom Imperialismus genauso wie die Notwendigkeit einer Agrarreform thematisiert, improvisierte Reden mit Zitaten von Marx wie Bolivar geschmückt – bis das nächste Unwetter wieder jeden tieferen Gedanken in einem Schwall von Salzwasser ertränkte.

Am Morgen des fünften Tages war das Deck der „Granma“ ungewohnt lebendig. Männer, in deren Augen das erste Mal seit der Abfahrt wieder deutliche Lebenszeichen zu erkennen waren, strömten diskutierend zum Lotsenhäuschen. Es war an sich keine Überraschung, hatte man es vorher doch genauso verabredet, nichtsdestoweniger löste die Radiomeldung vom beginnenden Aufstand in Santiago de Cuba vielerlei Reaktionen aus. In den Gesichtern der Mannschaft spiegelte sich einerseits eine leichte Wut darüber, beim Kampf noch nicht dabei zu sein, andererseits aber auch die Genugtuung, dass es jetzt endlich losging. Bis auf einige Wenige, die sich, weiter im Bann der Seekrankheit, unverzüglich wieder in eine stabile Seitenlage bringen mussten, suchten nun alle händeringend nach einer Aufgabe. Heimlich verfluchten sie die Kraft des Meeres bei jedem flüchtigen Blick Richtung Osten – wieviel will ihnen die See noch abverlangen, bevor der eigentliche Kampf beginnen kann?

Die Stimmung der Männer entging auch dem Commandante nicht. Selber verärgert, die Verabredung mit den Kampfgefährten an Land nicht eingehalten zu haben, befahl er, jeden irgendwie entbehrlichen Ausrüstungsgegenstand auf den Grund des Atlantiks zu befördern. Angesichts des offenbar vorhandenen, aber immer noch nicht entdeckten Lecks, sowie der Schluckauf ähnelnden Fortbewegungsweise der „Granma“, musste etwas passieren. Der Mangel an Trinkwasser, Nahrung und Treibstoff ließen ebenfalls keinen Spielraum für weitere Verzögerungen. Demzufolge erging am folgenden Tag der Befehl, direkt Kurs auf die Ostküste Kubas zu nehmen und sobald die Dämmerung einsetzte, begannen bereits die ersten mit hoffnungsvollem Blick nach dem Licht der Küste Ausschau zu halten.

Die Aussicht auf ein Ende ihrer Leiden belebte sogar die besonders Gebeutelten und an Deck herrschte reger Betrieb: Waffen wurden ein letztes Mal überprüft, Munition sortiert und Rucksäcke gefüllt. Der Kapitän war gerade in eine heftige Diskussion über eine mögliche Anlegestelle verwickelt, als ein lautes Platschen seine Aufmerksamkeit erregte. Zunächst glaubte er noch, seine Männer hätten, getreu seiner Anweisung, eine weitere Kiste über Bord geworfen, doch die lauten Rufe vom vorderen Bootsteil machten ihn misstrauisch. Mühselig bahnte sich der Commandante einen Weg nach vorne. Kaum angekommen, berichtete ihm ein Kamerad mit hektischer Stimme, dass Roque weg sei. Der für seinen Wagemut bekannte ehem. Marine-Leutnant muss von seinem Aussichtsposten runtergefallen sein. In der Dunkelheit und wegen des weiterhin unvermindert starken Wellengangs fehlte jede Spur von ihm. In einem Moment, indem es aufgrund der Nähe zur Küste gefährlicher denn je war, befahl der Kommandant zum ersten Mal die Leuchtscheinwerfer der „Granma“ anzuschalten. Ungezählte Minuten vergingen – nichts war zu hören, nichts zu sehen. Es wurde eine Runde nach der anderen gefahren, aber ein Zeichen von Roque blieb aus. Angesichts der bedrohlich geringen Menge an verbleibendem Treibstoff, beschloss die Mannschaft das Suchen aufzugeben. Der Kommandant hingegen wollte sich mit diesem Verlust nicht abfinden und befahl, eine letzte Runde zu drehen. Weitere Minuten verstrichen, dann ein leises Geräusch, unmittelbar gefolgt von einem weiteren Platschen. Hektik brach aus. Namen wurden gerufen. Der Kegel des Scheinwerferlichts raste wild und ziellos übers Wasser – Wellen, Gischt, Regen und…und zwei Köpfe. Es waren die von Roque und dem dominikanischen Steuermann Pichirilo, der seinen Kameraden über der Schulter mit sich zog. In einer umständlichen Bergungsaktion wurden die beiden an Bord geholt – die Gruppe war wieder komplett. Vorerst.

Wenig später wurde endlich das lang ersehnte Leuchtfeuer entdeckt. Der Kapitän wies seine Mannschaft an, sich ruhig zu verhalten, um im Schutze der Dunkelheit möglichst unauffällig an einem Strand abseits der Hafenstädte anzulanden. Ein vernünftiger Plan. Doch ein Plan, den er ohne die völlige Erschöpfung der „Granma“ gemacht hatte, der nach tagelanger Überanstrengung nun jeder Meter mühselig abgerungen werden musste. Es war fast ein kleines Wettrennen, das sich das alte Schiff und die aufgehende Sonne in diesen frühen Morgenstunden an der Ostküste Kubas lieferten. Ein ungleiches Duell, an deren Ende der Sieger bereits an seinem höchsten Punkt stand und jeder Menge Küstenschiffe die Sicht auf den dahin schippernden Verlierer ermöglichte. Die Schergen der Diktatur wussten Bescheid.

Als wäre die Situation noch nicht entmutigend genug, bot der Küstenstreifen entgegen den Informationen eines Kameraden, der sich als ortskundig ausgegeben hatte, keine einzige Anlegestelle, sondern bestand soweit das Auge reichte aus Mangrovenwäldern. Der Sprung in den von Moskitoschwärmen belagerten und eine Vielzahl weiterer Insekten beherbergenden Morast, kostete nicht Wenige die größte Überwindung. Mit allem, was sie tragen konnte, stapften die erschöpften Männer anschließend nahezu orientierungslos durch den teilweise brusthohen Sumpf, Gewehre und Patronengurte stets über ihren Köpfen haltend.  Mechanischen Schrittes bahnten sie sich wortlos einen Weg durch das schier endlose Netz von Wurzeln; nur das leise Klatschen als Beweis der verzweifelten Versuche wenigstens einen der Millionen Moskitos an seiner dämonischen Tat zu hindern, vermochte die Stille zu durchbrechen. Nach vielen Stunden erreichte dieses Heer von Schatten, hungrig, müde und ausgelaugt, vorwärts getragen nur von der festen Überzeugung, das einzig Richtige, das absolut Notwendige zu tun, schließlich am Abend des 2. Dezembers 1956 das kubanische Festland. Der erste Kampf war gewonnen.

3 Tage später wird die Gruppe auf einem Zuckerrohrfeld von der Luftwaffe der kubanischen Armee unter Beschuss genommen. Lediglich 15 Männer überleben das Blutbad und vereinigen sich später im Gebirge der Sierra Maestra, unter ihnen der argentinische Arzt Che Guevara, sowie die beiden Brüder Fidel und Raul Castro. Ein Heer von 30.000 Mann steht noch zwischen ihnen und der Befreiung Kubas vom Joch der Diktatur, vom Joch des Imperialismus – die Revolution hatte begonnen.

Von Daniel Polzin